Im Retail Media-Kontext tauchen immer wieder Schlagworte auf, die aber unterschiedliche Rollen haben: Closed Loop Measurement, Attribution, Closed Loop Attribution und Marketing Mix Modeling (MMM). Was ist was, und wofür braucht man es?
Closed Loop Measurement = Kaufnachweis auf Kampagnenebene
Praxisbeispiel: Eine Brand sieht, dass eine Display-Kampagne im ROSSMANN-Onlineshop zusätzlich +10 % stationären Regalabverkauf ausgelöst hat.
Attribution = Beitrag einzelner Kanäle sichtbar machen
Praxisbeispiel: Ein Klick auf ein Sponsored Product + später ein Newsletter + ein CTV-Spot. Die Attribution zeigt, welcher Touchpoint am stärksten zum Kauf beigetragen hat.
Hier werden beide Ansätze zusammengeführt:
Closed Loop Attribution = Attribution auf Basis tatsächlicher Sales-Daten (statt nur Klicks)
Praxisbeispiel: Schwarz Media weist nach, dass Social Ads + DOOH in Kombination am meisten stationären Umsatz generiert haben.
MMM = Langfristige Analyse auf Gesamt-Marketing-Ebene
Praxisbeispiel: Eine Brand erkennt über ihr MMM, dass trotz steigender Digital-Ausgaben - TV + Retail Media den größten Umsatzhebel haben.
Retail Media Standards werden entstehen müssen, damit Werbetreibende Kampagnen plattformübergreifend vergleichen können.